Hatha Yoga 

Hatha Yoga in Stuttgart

Ha/Sonne Tha/ Mond, Hatha Yoga ist der ganz traditionelle und klassische Stil im Yoga. Es ist eine über 5000 Jahre alte Tradition, die das Ziel hat, Körper und Geist in Einklang zu bringen um glücklich zu werden. Erleuchtung und inneren Frieden zu finden. Im Hatha Yoga hat die körperliche Praxis (Asana), die Atemübungen (Pranayama), das Chanten (Mantra), die Zentrierung (Mudra), Nada (der innere Klang) und die Meditation seinen Platz.

Wir versuchen eine Einheit von Körper und Geist zu schaffen, um in unserem innersten Selbst, bei unserer Seele anzukommen. Über die letzten 100 Jahre hat vor allem B.K.S Iyengar und K. Patthabi Jois (Ashtanga) das Yoga in den Westen gebracht. Diese bekannten Lehrer haben die Asanas und die Art Yoga zu unterrichten maßgeblich geprägt. Über die letzten 20 Jahre wurden die Yogastile etwas „moderner, neoklassisch“. Es kamen Stile auf wie z.Bsp. Jivamukti, Anusara und Vinyasa Yoga. Die Basis all dieser Stile bieten aber die Asanas aus dem traditionellen Hatha Yoga. Im Hatha Yoga werden die Asanas in eine systematische sinnvolle Reihenfolge gestellt. Es wird viel aus dem Stand (Tadasana) heraus gearbeitet und eine Asana an der Anderen geübt. Im heutigen Vinyasa Yoga ist die Basis eher der herabschauende Hund.

Die Asanas werden in einen Fluss gebracht, die Stunde oft mit Musik untermalt. Jivamukti ist ein sehr dynamsicher Stil, der starken spirituellen Hintergrund hat und im Anusara wird ohne Musik und großen Wert auf körperliche genaue Ausrichtung (Alignment) geachtet. Jeder Stil hat so seine Anhänger.

Wir, im YOGA13 unterrichten Hatha Vinyasa Yoga und eine Hatha Basic Stunde. In dieser Hatha Basic Klasse üben wir ganz explizit die genaue und gesunde Ausrichtung der einzelnen Asanas. Es ist eine Stunde für alle Levels. Auch ein absoluter Beginner findet hier sein Ankommen auf der Yogamatte. Unser Vinyasa Stil ist insofern traditionell, weil wir sehr gerne Pranayama, Mantra, Mudra und Stille mit in den Unterricht einfließen lassen. Das Moderne ist, das wir die Klassen oftmals mit Musik bzw. Sound untermalen. Die klassischen Übungen, wie Kopf- oder Schulterstand, die zu einer traditionellen Hatha Yogastunde gehören- es sind die Umkehrhaltungen, praktizieren wir ausschließlich in einer fortgeschrittenen Yogaklasse. Wir üben sie mit den Schülern, vorausgesetzt sie haben eine gesunde Halswirbelsäule und keine Schulterprobleme. In den „normalen“ Yogaklassen werden diese Haltungen heutzutage eher nicht mehr geübt, weil wir alle zu starke Verspannungen im ganzen Schulter- und Nackenbereich haben und hier zu viel Druck in der HWS entsteht, wenn die nötige Kraft nicht vorhanden ist. Da die Umkehrhaltungen als Königsdisziplin im Hatha Yoga gelten, weil sie das Herz über den Kopf bringen und sehr gesund für den Kreislauf und Blutdruck, praktizieren wir die Vorübungen um Kraft aufzubauen und passive Formen wie unterstützte Schulterbrücke oder unterstützter Schulterstand (Viparita Karani). Hierbei entsteht derselbe Effekt der physischen, wie psychischen Umkehr. Den Blutkreislauf umzudrehen, Schilddrüse und Hypophyse anzukurbeln, die Beine zu entlasten und den Blickwinkel zu ändern. Herz über Kopf. Außerdem wirken Umkehrhaltungen sehr zentrierend und fokussierend.

Hatha Yoga ist die Basis von allem im Yoga. Die Tradition ist uralt, aber die Übungen heute noch absolut sinnvoll. Die Asanas wirken kräftigend, öffnend, beruhigend und aktivierend. Wir üben Stabilität und Leichtigkeit, Kraft und Sanftheit, Aktivität und Passivität. Wir bringen die Polaritäten von Ha/Sonne und Tha/Mond zueinander. Yin & Yang. So kann Balance auf allen Ebenen des Köpers und des Geistes entstehen. Du fühlst Dich wohl in Deiner Haut und bist ausgeglichen.

OM